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Physiotherapie Radius Ohnimus

 

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PNF

Die Abkürzung PNF steht für:

Propriozeptive (tiefe Rezeptoren)

neuromuskuläre (Nerv- Muskel bezogen)

Fascilitation (Erleichterung, Einübung)

 

Es handelt sich um eine krankengymnastische Technik auf neurophysiologischer Grundlage.
Gemeint ist damit in der Physiotherapie die Reizbildung und Reizweiterleitung in dem nervalen und muskulären System, um eine optimale und ökonomische Bewegung auszuführen.

Die Methode wurde in den Jahren 1946  in Amerika von der Neurophysiologin Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Maggi Knott entwickelt.

Sie wurde vorwiegend für Patienten/ Patientinnen mit neurologischen Erkrankungen entwickelt. Inzwischen hat man allerdings herausgefunden, dass es auch bei orthopädischen Erkrankungen (Wirbelsäulenleiden, Gelenkverschleiß) und nach Operationen sehr förderlich eingesetzt werden kann.

 

Nähere Erläuterung:

Die zugrundeliegenden Bewegungsmuster, die als "pattern" bezeichnet werden, sind komplexe Bewegungen ganzer Körperabschnitte (z.B. des Beines) oder von Kombinationen von Körperabschnitten. Sie entstehen durch das Zusammenwirken synergistischer Muskelgruppen und verlaufen diagonal.

 

Die Pattern bestehen jeweils aus drei Bewegungskomponenten (Beugung oder Streckung , Anspreizung oder Abspreizung, Innen- oder Aussenrotation), wobei der Rotation eine besondere Bedeutung zukommt. Die Bewegungsfolge verläuft von distal (körperfern) nach proximal (körpernah).

Wirkung:

Verbesserung der sensomotorischen Leistung

Normalisierung des Muskeltonus

Abbau pathologischer Bewegungsmuster

allgemeine Muskelkräftigung

Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Entspannung und Koordination

Neurologische Indikationen:

Multiple Sklerose

Morbus Parkinson

ADLS

Retardierte oder bewegungsauffällige Kinder

Querschnitt- Patienten

Bandscheiben Beschwerden

Periphere Läsionen

Weitere Indikationen:

Kräftigung nach chirurgischen Eingriffen

Orthopädischen Haltungsschäden

 

Kontraindikationen:

nicht belastungsstabile Frakturen


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