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Chronischer Schmerz

Das Wahrnehmen von Schmerzen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Beinahe täglich werden wir mit mehr oder minder starken Schmerreizen konfrontiert. Sinnvollerweise, denn Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers, das uns auf eine „bedrohliche“ Situation aufmerksam macht und uns zur Verhaltensänderung veranlasst.

 

Manchmal und meist unter bestimmten Umständen entwickelt sich eine chronische Problematik. Chronischer Schmerz wird diagnostiziert, wenn die Schmerzen länger als 6 Monate andauern.


Chronischer Schmerz ist nicht sinnvoll
Der Schmerz zeigt keine Schädigung, hat keine Schutzaufgaben und trotzdem ist es Schmerz, d. h. die Lernmechanismen sind aktiv. Dies bedeutet, dass bestimmte Areale im Gehirn, die die (ehemals) verletzte Region widerspiegeln, weiterhin aktiv gehalten werden und auch an Präsenz gewinnen. Schmerzbahnen werden sensitiviert, d. h. sie werden schneller und häufiger reaktiviert. Nervenbahnen, die bisher Berührungen, Kälte oder Wärme gemeldet haben, melden jetzt Schmerzen. Der Schmerz strahlt in Nachbargebiete aus; man hat Entzündungszeichen (Schwellungen, Hitze, Rötungen, Schmerz) im Dermatombereich (= Hautareale, die von der Nervenkette versorgt werden, die auch das ehemals verletzte Gebiet versorgen).
Warum eine Chronifizierung bei dem einen entsteht und bei dem anderen nicht, ist nicht vollkommen geklärt. Man weiß aber, dass der psychosoziale Kontext eine entscheidende Rolle spielt. Das Verhalten, die Einstellung und Überzeugungen haben entscheidenden Einfluss auf das Schmerzerleben und -verhalten.


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